Facebook: Prefetching für schnellere mobile Ladezeit.

Leider dauert es manchmal immer noch lange bis sich eine mobile Webseite aufbaut, wenn man im Facebook Newsfeed auf einen Link klickt. Da dies besonders hinsichtlich mobiler Anzeigen für Werbetreibende sehr nachteilig ist, versucht das soziale Netzwerk verschiedentlich den langen Ladezeiten und den daraus folgenden Abbrüchen entgegen zu wirken.

Beispielsweise können Medienhäuser mit „Instant Articles“ direkt Inhalt innerhalb von Facebook posten und sind somit nicht mehr auf eine Weiterleitung angewiesen. Nun führt Facebook das „Prefechting für Ads“ ein und verspricht damit eine Verkürzung der Ladezeit um 20 bis 30 Prozent. Hierfür wird die mobile Webseite zum Teil bereits im Hintergrund geladen – und das noch bevor der User auf die Anzeige geklickt hat.
 
Die Vorgehensweise wird von Facebook wie folgt erläutert: Innerhalb des Newsfeed wird für jede mobile Ad eine Wahrscheinlichkeit dafür berechnet, ob ein Nutzer auf eine Anzeige klickt. Wenn sich dieser Wert in einem bestimmten Bereich befindet, werden die Inhalte der Anzeige für kurze Zeit zwischengespeichert. Klickt der User auf die Anzeige, werden die Daten aus dem Zwischenspeicher geladen. Der Vorteil sind die schnelleren Ladezeiten und daraus resultierend weniger Absprünge bei Werbeanzeigen.
 
Problematisch kann sich das Prefechting je nach System auf die extern gezählten Klicks auswirken. Das Vorladen kann zu einem fälschlichen Anstieg führen, die Abfrage von Facebook muss entsprechend herausgefiltert werden, um ein korrektes Ergebnis zu erhalten. Ausführliche Informationen dazu finden sich im Hilfebereich.